Weitreichende Tätigkeiten
Einerseits werden Radlader mit weiter und höher reichenden Teleskoparmen bestückt, andererseits werden die Teleskopstapler mit unterschiedlichsten Anbauausrüstungen immer vielfältiger einsetzbar. Diese Trends führen die beiden Maschinengattungen immer dichter zusammen – Überschneidungen bei den Einsatzbereichen sind dabei nicht zu vermeiden. Doch bei genauerer Betrachtung gibt es auch weiterhin gravierende Unterschiede und damit auch – je nach Aufgabenstellung – zahlreiche Argumente für die Entscheidung zwischen Teleskopstapler und Tele-Radlader.
Smarties zum Stapeln
Der Radlader- und Teleskopen-Hersteller Kramer aus Pfullendorf hat für seine Teleskopen das "smart handling" entwickelt. Diese Funktion bewirkt beim Absenken des Teleskoparms automatisch auch dessen Einteleskopieren und erfüllt somit gleichzeitig die Aufgaben einer Überlastsicherung: Bei flacher werdendem Ausleger wird die Ausladung so weit reduziert, dass die Maschine auch mit maximaler Nutzlast nicht in den Überlastbereich kommt und die automatische Sicherheitsabschaltung der hydraulischen Funktionen nicht aktiviert wird – ein klarer Gewinn hinsichtlich Produktivität und Bedienkomfort.
Die richtige Mischung macht’s
Erstmals setzt Böcker bei seinen Dachdeckerkranen mit Solidflex ein Mastsystem aus hochfestem Stahl ein – statt Aluminium. Die sinnvolle Kombination von Stahl und Alu, so heißt es bei Böcker, führt zu mehr Flexibilität und bislang einzigartigen Leistungsdaten. So überragt der AHK 34/1800 seine Konkurrenten sowohl bei der Ausfahrlänge deutlich, und auch bei der Nutzlast und der seitlichen Reichweite schafft der Neue Spitzenwerte in seiner Klasse. Dazu kommen ein cleveres, per Funksteuerung bedientes Abstützsystem, sowie eine völlig neue SPS Steuerung für besonders schwingungsarmen Betrieb.
Dauerläufer im Bauschutt
Im Baustoffrecycling kommen herkömmliche Förderbandantriebe an ihre Grenzen, wie ein Unternehmen im Rems-Murr-Kreis feststellen musste. Unter der Belastung aus Sand, Kalk- und Zementstaub, aber auch durch Feuchtigkeit haben sich die üblichen Getriebemotoren als anfällig und wartungsintensiv erwiesen. Seit geraumer Zeit stellt man nun schrittweise alle Anlagen auf vollständig gekapselte Trommelmotoren um – mit bestem Ergebnis. Sogar der Überbandmagnet wird inzwischen von einem Trommelmotor angetrieben.

Ein voller Erfolg an der Donau
Nachdem die alle drei Jahre vom österreichischen Baumaschinenverband Mawev veranstaltete Mawev-Show heuer wieder an ihren alten Standort in Enns/Hafen an der Donau zurückgekehrt war, hat sich auch der Erfolg wieder eingestellt. Die Aussteller zeigten sich vor allem von der fachlichen Kompetenz der Besucher angetan – und auch der Wettergott war mit dieser Entscheidung offensichtlich zufrieden: Die Sonne hat Mitte März die 300 Aussteller und 32.000 Fachbesucher mit frühlingshaften Temperaturen verwöhnt. Und für Verbands-Präsident Ferdinand Beringer hat sich die Mawev-Show als Messe in Oberösterreich wieder fest etabliert.

Arbeit mit Tiefgang
Mit 19 cm Frästiefe konnte die Beton- und Asphalt-Fräse Exactor EX 60 HD von Erkat bei einer Vorführung voll und ganz überzeugen. Über einen Oilquick-Schnellwechsler mit HKS-Rotobox an einen 16 t Mobilbagger angebaut, öffnet die T-S-P GmbH, Nenzingen, mit der 1,34 t schweren Anbaufräse die Asphaltdecke vor der Kanalverlegung in befahrenen Straßen beispielsweise mit deutlich weniger Verkehrsbehinderung als früher. Zudem hinterlässt die Fräse saubere Kanten und feinkörniges Fräsgut, das man direkt wieder einbauen kann.
Fenster auf dem Lift
Der Neubau des Biomedizinischen Forschungszentrums Seltersberg ist ein futuristisch wirkendes fünfstöckiges Gebäude mit fünf "Fingern" und sägezahnartigen Fassaden, an dem über 600 Fensterelemente zu montieren waren. Trotz der relativ geringen Förderhöhe von nur 18 m hat die auf individuelle Höhenzugangslösungen spezialisierte Alimak Hek bewährte Zahnstangen-Ritzel-Arbeitsbühnen installiert - eine Einmast- und vier Doppelmastkletterbühnen, die im Laufe des Baufortschritt mehrfach versetzt wurden. Damit konnten die Fensterelemente senkrecht nach oben an ihren Einbauort befördert und in optimaler Arbeitsposition montiert werden.

Atlas ist wieder da!
Als der Hersteller von Ladekranen und Baggern vor zwei Jahren aus dem Terex-Verbund herausgelöst, unter dem neuen Alleininhaber Fil Filipov wieder ein eigenständiger Betrieb wurde, da schlugen die Wellen nicht nur in den Atlas Werken hoch. Die radikalen Restrukturierungs- und Sparmaßnahmen waren auch in der Lokalpolitik im Raum Bremen höchst umstritten. Doch Filipov hat sich durchgesetzt, seine Strategie erweist sich mittlerweile als erfolgreich. Als Ergebnis präsentierte man kürzlich sowohl bei den Ladekranen wie auch den Baggern und Umschlaggeräten neue und weiterentwickelte Geräte – vor allem schreibt Atlas wieder schwarze Zahlen. "Atlas is back" lautet der neue Slogan.

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